Organisation · 6 Min. Lesezeit

Die Sommerferien sinnvoll nutzen, ohne sie zu verplanen

Neun Wochen frei. Klingt nach viel Zeit – und ist es auch. Trotzdem kennt fast jede Lehrkraft dieses Gefühl: Ende August sitzt man plötzlich doch wieder mit Klassenliste, altem Jahresplan und drei offenen Tabs da, weil „irgendwie ist die Zeit verflogen“.

Das muss nicht sein. Der Trick liegt nicht darin, die Ferien mit Schulplanung vollzustopfen – sondern genau das Gegenteil: bewusst wenig, aber zur richtigen Zeit.

Warum „einfach nichts tun“ oft nicht funktioniert

Komplett abzuschalten klingt gut, scheitert bei vielen aber an einem Detail: Im Hinterkopf tickt trotzdem die Uhr. Diese diffuse Sorge – „hab ich eh an alles gedacht?“ – frisst genauso viel Energie wie tatsächliches Arbeiten, kostet aber keine Zeit und keine Erholung. Man ist weder richtig frei noch richtig vorbereitet.

Die bessere Strategie: die Sorge einmal bewusst rauslassen, statt sie neun Wochen lang mit sich herumzutragen.

Die 2-Stunden-Regel

Nimm dir einmal, am besten in der ersten oder zweiten Ferienwoche, zwei Stunden Zeit. Nicht mehr. Das reicht, um:

Das war’s. Kein Jahresplan bis ins Detail, keine fertigen Stundenentwürfe für September. Nur ein grober Kompass, damit dein Kopf das Thema ablegen kann – im Wissen, dass du nicht komplett bei null anfängst, wenn es wieder losgeht.

Praktisch: Schreib dir diese Punkte irgendwo auf, wo du sie garantiert wiederfindest – eine Notiz-App, ein Zettel am Kühlschrank, eine E-Mail an dich selbst. Der Ort ist egal, Hauptsache er ist nicht „irgendwo im Kopf“.

Was du getrost auf später verschieben kannst

Diese Dinge brauchen die Sommerferien nicht – sie lassen sich in der ersten oder zweiten Schulwoche genauso gut oder sogar besser erledigen, weil du dann schon weißt, wie die Klasse tickt:

Der Grund: Vieles davon hängt von der tatsächlichen Klasse ab, die du erst in der ersten Schulwoche wirklich kennenlernst. Vorbereitung „ins Blaue hinein“ kostet oft doppelt Zeit, weil man später wieder anpasst.

Wenn du doch etwas vorbereiten willst

Manche Menschen sind einfach entspannter, wenn ein paar Dinge schon stehen – auch das ist völlig legitim. Dann eignen sich am besten Dinge, die unabhängig von der konkreten Klasse sind:

Genau dafür lohnt es sich, auf ein Tool zurückzugreifen, das die Vorarbeit in Minuten statt Stunden erledigt – damit „ein bisschen vorbereiten“ wirklich bei ein bisschen bleibt, und nicht zum ganzen Ferientag wird.

Der eigentliche Punkt

Erholung ist keine verschwendete Zeit, die man sich gegenüber dem neuen Schuljahr rechtfertigen muss – sie ist die Voraussetzung dafür, dass die ersten Schulwochen überhaupt zu bewältigen sind. Eine Lehrkraft, die ausgeruht ins neue Jahr startet, ist mehr wert als zwanzig fertig vorbereitete Stundenentwürfe.

Nimm dir also deine zwei Stunden – und dann leg das Thema für den Rest der Ferien wirklich beiseite.

Wenn’s dann im September doch schnell gehen muss: StundenPilot erstellt dir vollständige Stundenentwürfe und Arbeitsblätter für den österreichischen Lehrplan in unter einer Minute – ideal, um die ersten Schulwochen ohne Stress zu überbrücken.

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